Neujahrs-Talk: Was Präsidentin und CEO bewegt

Was erwartet Livenet 2026?
Präsidentin Marianne Streiff und Geschäftsführer Florian Wüthrich schauen im Talk dankbar aufs Jubiläumsjahr «25 Jahre Livenet» zurück. Was ist 2026 geplant? Highlights dürften u.a. das neue Jesus.ch und die Ausgabee zu den «Sprüchen» sein.

2025 war ein besonderes Jahr für Livenet – das Medienunternehmen feierte sein 25-Jahr-Jubiläum. Gleichzeitig bekam Marianne Streiff Gelegenheit, Geduld zu üben. «Das ist nicht meine Stärke», gibt sie zu. Nacheinander wurden ihre beiden Schultern operiert und sie war gezwungen, geduldig die Genesung abzuwarten. Dank der umfassenden Unterstützung durch ihren Mann habe sie viel Zeit mit Gott verbracht. So bestätigt sie heute: «Das waren schöne Erfahrungen, ich habe mich dabei sehr geborgen gefühlt.»

Fundament legen

Für Florian Wüthrich war das Thema «Ein gesundes Fundament legen» wichtig. Einerseits für Livenet, andererseits für seine Familie. Nach dem Umzug ins Eigenheim müssen sie nun ein neues Fundament legen, um wieder gemeinsam zu wirken. Dennoch: das Fundament allein genüge nicht – es solle darauf gebaut werden. Er habe immer viele Ideen: so wurde eine Koch-Show lanciert und ein sehr schön gestaltetes Markus-Evangelium herausgegeben.

«Ich habe eine eher vorpreschende Art», hält Flo fest. Daher sei ihm wichtig, sich reflektieren zu lassen. Er schätze den Austausch mit Marianne sehr, ebenso die Begleitung durch seinen Mentor Thomas Härri oder den theologischen Berater Kuno. Flo nimmt Mariannes Bauchgefühl ernst, lässt sich von ihr bremsen. «Ich bin auch schnell begeistert», bestätigt sie. Doch manchmal müsse man darauf achten, dass man sich vor lauter Freude nicht verzettelt. Sie sei sehr dankbar, mit Flo auszutauschen, gemeinsam auf Gott zu hören, strategisch klug zu entscheiden, um Projekte zu einem guten Resultat zu führen.

Das Fest auf dem Gurten

Das Fest der Dankbarkeit auf dem Gurten ist für beide ein unvergesslicher Höhepunkt des letzten Jahres. Mit über 300 Unterstützern im Gebet, der Ausrichtung und auch finanziell Livenet zu feiern, war für sie eine grosse Freude. Dazu erwähnte Marianne die gute Stimmung und Herzlichkeit, die sie spüre, wenn sie ins Büro komme. Das wirke sich auf die Arbeit aus.

Flo erinnert an einen Workshop zu Werten und Neuausrichtung des Werks. Bei einer Umfrage hätten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Statements genannt wie «kraftvoll – mutig – mit Vision weitergehen». Er habe erkannt, dass sein Team seine Ausrichtung mittrage: «Ich bin nicht allein – das hat mich zu Tränen gerührt.» Gemeinsam mit ihnen und der Festgemeinde Gott anzubeten war für ihn etwas ganz besonderes.

Nach «Markus» folgen die «Sprüche»

Während der Jubiläumsfeier wurde das eigens produzierte Markus-Evangelium präsentiert. Damit sei ein neuer Zweig entstanden: nicht nur Lebensgeschichten aufzeigen, sondern auch die Geschichte von Jesus. «In diesem Projekt war ein himmlischer Fluss», erinnert sich Flo. Sie hätten dabei Gottes Gegenwart gespürt. Inzwischen wurden 15'000 Exemplare bestellt, für nächstes Jahr ist eine weitere Auflage geplant.

Marianne nannte ein Beispiel, was das neue Markus-Evangelium ausgelöst hat. Sie habe es einer Nachbarin geschenkt, die es freudig entgegennahm. Sie habe keine Bibel gehabt, sich aber eine gewünscht. «Inzwischen habe ich es bereits dreimal durchgelesen», berichtete die Frau begeistert.

Als Nachfolger ist geplant, die biblischen «Sprüche» in ähnlicher Form herauszugeben. Dazu will Flo ein Buch schreiben, das den Hope-Lebensstil beschreibt. «Es sind gute Leitplanken, die Gott uns gibt», ist er überzeugt. Auch Marianne freut sich sehr darauf: «Es ist ein Schatz verborgen in diesen Sprüchen.» Sie hoffe, dass Leserinnen und Leser dadurch animiert werden, noch mehr in der Bibel zu forschen.

Hope meets Hockey

Auch die Eishockey-WM steht im Fokus von Livenet. Eine Kampagne werde aufzeigen, was in dieser harten Sportart wirklich stärkend ist. Sie soll den Wert des Glaubens aufzeigen, wenn die Sportler Druck, Ängste und Unsicherheiten aushalten müssen. Interviews mit Roman Josi und Sandro Aeschlimann vom HC Davos sind geplant, dazu eine spezielle Koch-Show.

Besonders freuen sich Wüthrich und Streiff auf die Lancierung der neuen Homepage Jesus.ch. Es seien 14 Partnerschaften entstanden, die das Portal unterstützen und befüllen werden. «Bei dir ist die Quelle allen Lebens – bei dir sehen wir das Licht», zitiert Florian Wüthrich den Jahresvers 2026. Das sei das Ziel der neuen Seite: Menschen zu Jesus, dem Licht der Welt, zu führen. Marianne ist sicher, dass durch das neue Portal Nutzerinnen und Nutzer beschenkt werden.

Ausblick

Im Hinblick aufs nächste Jahr betont Marianne Streiff, dass es Mut brauche, Neues zu wagen. Aber auch, Ideen nicht umzusetzen. Flo zitiert aus dem Römerbrief: «Wie sollen sie ihn anrufen, wenn ihnen niemand die Botschaft bringt?» Für Flo steht fest: «Wir haben den Auftrag bekommen, die gute Nachricht zu verkündigen.» Nicht allein, zusammen mit anderen Beauftragten sollen Medien genutzt werden, damit Menschen Jesus kennenlernen. Er will erleben, dass jemand aus seinem nahen Umfeld zum Glauben kommt. Auch Marianne ermutigt, seinen Glauben zu bezeugen, auch in der Nachbarschaft. Das brauche Mut – den wünsche sie allen Gläubigen. Und sie bedankt sich bei allen, die Livenet im Gebet und auch finanziell unterstützen. Sie und Flo sind sich einig: «Ohne euch wäre unsere Arbeit nicht möglich.»

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Autor: Mirjam Fisch-Köhler
Quelle: Livenet

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