Gefühle Gott nahe sein Wie viel Gefühl braucht mein Glaube? Wenn die einen von intensiven Gebetszeiten und berührenden Gottesbegegnungen erzählen, glauben die anderen manchmal, dass etwas mit ihrer Beziehung zu Gott nicht stimmt. Aber müssen wir Gottes Nähe fühlen, um sicher zu sein, dass er uns nah ist? Vorsicht, zerbrechlich! Es lohnt sich, unsere Wut unter die Lupe zu nehmen An starken Emotionen wie Wut und Zorn scheiden sich die Geister. Während die einen sie für unbedingt notwendig halten, sehen die anderen sie ausschliesslich als schädlich an. Dabei sind Extreme fehl am Platz. Oft gehört – neu verstanden Die Hoffnung stirbt zuletzt Schaut man in unseren Tagen mit wachen Augen in die Welt, erlebt man wahrscheinlich allerhand Gefühle: Von «hoffnungslos» bis «Es wird besser». Ohne Hoffnung können wir nicht leben. Was aber gibt es zu hoffen? Welche Hoffnung liegt im Glauben? Nur nicht beschönigt «Ich möchte, dass es mir schlechtgeht!» Wem es immer gutgehen muss, dem geht es dadurch schlecht. Tatsächlich macht es krank, wenn man meint, «im Glauben» alles positiv sehen zu müssen. Theologie der Tränen Warum weinen wir eigentlich nicht in der Kirche? Weinen gehört zu den normalen Gefühlsäusserungen. Doch abgesehen von Kindern weinen Menschen nur selten in der Öffentlichkeit. Dabei könnte Kirche einer der Orte sein, wo man seine Gefühle nicht verdrängen muss, sondern ausdrücken darf. Serie «Mein Geld reicht» Lassen Sie Ihre Gefühle sprechen Gefühle machen einen beträchtlichen Teil unserer Persönlichkeit aus. Sie prägen unser Denken und unser Handeln. Gefühle am richtigen Ort bringen uns zum Fliegen in ungeahnte Höhen. Aber am falschen Ort sind sie nicht gerade hilfreich. Seitennummerierung « First Erste Seite ‹ Previous Vorherige Seite 1 2