Hoffnung wächst im Verborgenen
Illyong Ju erinnert sich an seine Kindheit in Nordkorea, als seine Familie heimlich christliche Radiosendungen hörte. «Wir wussten um die Gefahr, aber unser Hunger nach Gottes Wort war grösser», berichtet er der Organisation International Christian Concern (ICC).
Während Illyongs Familie später nach Südkorea fliehen konnte, wurden andere Verwandte inhaftiert – allein aufgrund ihres christlichen Glaubens. In den Gefangenenlagern erleiden Christen schweres Leid, doch ihr Glaube bleibt ungebrochen.
Eine Überlebende, bekannt als Frau Kim, beschreibt, wie sie selbst in dunkelster Stunde zu Jesus betete: «Herr, mein Schmerz ist gross, aber wie viel grösser war dein Leiden am Kreuz für mich.»
Gottesdienste in den Bergen
Trotz aller Verfolgung wächst die Gemeinde Jesu in Nordkorea weiter. «Unsere Geschwister verkünden mutig das Evangelium», berichtet Illyong. «Sie treffen sich zum Gottesdienst in den Bergen und gründen neue Hauskreise.»
Illyong ermutigt Christen weltweit zum Gebet: «Verliert nicht die Hoffnung für unsere verfolgten Geschwister. Gott kämpft für sie – und in Christus ist der Sieg bereits errungen.»
Zum Thema:
In Nordkorea: Ein verstecktes Buch veränderte ihr Leben
Totale Kontrolle: Verfolgung in Nordkorea erfordert neue Strategie
Aus Nordkorea: Die faszinierende Geschichte einer heimlichen Christin